smutje No. 1

Ein Lebenszeichen in der Corona-Krise und ganz viele Kleinigkeiten, die sich in der Zwischenzeit angestaut haben. dazu eine Selfie Reihe für meine Black Series ...

Gangster Style für die Black Series

Selfie Gangster / #PeoplePirate / #deGrasi
Selfie Gangster / #PeoplePirate / #deGrasi
Selfie Gangster / #PeoplePirate / #deGrasi

Ahoi!

Smutje heißt ein Koch an Bord von Schiffen. An Bord von Passagierschiffen spricht man hingegen vom Koch oder auch Schiffskoch
– Wikipedia
Lange ist es her -- viel ist passiert - dennoch steht man am Anfang von Allem. 
Mal wieder, also nichts Neues. 

Eigentlich wollte ich Regelmäßig ins Logbuch schreiben. Aber was heißt schon "eigentlich"?
So viele Sachen kamen Zwischendurch, die einen aus dem Alltag zogen. 
Aber eins nach dem anderen ...


Coronakrise lässt grüßen.
Jetzt wo der Frühling durchstartet, möchte man am liebsten wieder aus und Bilder machen.
Das geht ja nun bekanntlich nicht. Also muss man sind "Stay Home" anderweitig seine Leidenschaft aus leben. Entweder macht man aus deiner Wohnung ein kleines Studio und macht Selbstporträts. Oder man nutzt den Garten und fotografiert sie süßen Blumen und Blüten, die gerade in den schönsten Farben den Garten zieren. Noch einen kleinen Tipp, borgt euch von eurem Kind eine Spielzeugfigur und setzt es dank Licht in interessant in Szene. Es gibt so herrlich kreative Möglichkeiten sich trotz Corona mit der Fotografie zu beschäftigen.

Ist es allgemein nicht verwunderlich, dass die Leute mit ihrer gewonnenen Zeit so absolut gar nichts anzufangen wissen?
Man sollte doch meinen, dass dieses zur Ruhe kommen jeden Menschen gut tut. Aber ist es eine verordnete zur Ruhe kommen, dann wehrt man sich gerne dagegen, oder?
Den meisten ist es doch völlig egal, ob sie daran sterben können. Hauptsache ist, sie können das tun, was sie wollen. Rücksichtnahme oder Mitmenschlichkeit gibt es in deren Vokabular nicht. Also können sie auch nicht wissen, was damit gemeint ist. Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass diese Menschen nie wirklich Liebe empfunden haben. Geschweige, erfahren haben. Das ist die heutige Ellenbogengesellschaft unsere Zukunft. Na denn ...


Warum heißt der Artikel "Smutje"?
Ein Smutje kocht für die Matrosen, den Kapitän - der Mannschaft. Es gibt abwechslungsreiches Essen, in wohl dosierten Portionen.
Genau das ist auch mein Gedanke zu den zukünftigen Artikel hier. Dabei soll es nicht darum gehen, in regelmäßigen Abständen einen Artikel zu schreiben. Smutje soll eine sehr persönliche Note bekommen. Wie ein Koch, der sein Gericht würzt. Seine Würzmischung ist seine persönliche Note innerhalb des Gerichtes. Mit dieser persönlichen Note möchte ich auch teile meiner Artikel versehen. Dazu gefällt mir der Begriff des Smutje sehr gut.

Auch gibt es keine festen "Vorgaben", der Text kann kurz sein oder auch wesentlich länger ausfallen. Ich weiß eigentlich nie, wo ein Text von mir endet, wenn ich damit anfange. Oder wohin mich mein Text wirklich führt. Ich lasse es einfach zu und schau dann, wohin es mich verschlagen hat.
Ihr hört es vielleicht schon raus, bei den Smutje Artikeln wird es weniger um die reine Fotografie gehen. Wahrscheinlich mehr ein kleiner Talk, als wie wenn wir uns gegenüberstehen würden.
Der Anfang ist gemacht, jetzt liegt es auch an deiner Interaktion, diese Art von Artikeln aufrecht zu erhalten.


Natürlich darf die Fotografie nicht fehlen. Und da wir aktuell die Coronakrise haben, bieten sich Selfies ganz gut an. Es sollten allerdings keine null acht fünfzehn Selfies werden. Ich wollte ein wenig die Richtung zeigen, die ich mit meiner Black Serie einschlagen möchte.
Black is the Color, auch den Mut haben, dass Schwarz eben schwarz sein darf. Wo keine Details oder Strukturen zu erkennen sind, wo Schatten fällt, ist keine Struktur mehr. Sinnliche und authentische Porträts mit und ohne Kleidung, es darf sich auch gerne ausgezogen werden, wenn dein Gefühl dir das sagt. Alles im zeitlosen schwarz / weiss gehalten und wenn erwünscht durchaus anonym.
In meinen Fall suchte ich mir eine Szene aus, die in einem Büro spielt. Der Tag war anstregend, ich gönne mir einen Whiskey, rauche und schaue aus dem Fenster. Meine Krawatte habe ich gelockert, die Ärmel hochgekrempelt. Ich genieße den Ausblick außerhalb meines Büros. Aber seht selbst ...
Irgendwie schon cool die schwarzen schatten, oder? Ihr könnt es ruhig zugeben, dass es keine Struktur bedarf. Nicht mit Schatten und Licht spielen, sondern gezielt einsetzen. Das möchte ich umsetzen. Dabei kommt auch ein völlig anderes Shooting Konzept zum Einsatz. Was bleiben wird, das gedruckte Bild nach einem tollen Shooting wird bleiben. Das habe ich in der letzten Zeit immer gemacht und wir auch so beibehalten. Eines der schönsten Erinnerungen, wie man mir sagte.

Aber zur Black Serie wird es mal einen separaten Artikel geben - bald, versprochen.


Mit einem Musiktipp möchte ich diesen Artikel auch abschließen ...
Ich weiß auch nicht warum, aber dieses Lied läuft aktuell, während ich diese Zeilen schreiben. Der Song fesselt mich, löst eine Stimmung aus. Vielleicht werde ich fortan bei Shootings ebenfalls Musik im Hintergrund laufen lassen.
Habt ihr Erfahrung mit Musik bei Shootings bereits gemacht und könnt davon berichten?

In diesem Sinne wünsche ich euch noch schöne und ruhige Ostern. 
Komm´ ma Lecker bei mich bei!

(und) Schüss
Mirco

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